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  • Amtseinführung von Herbert Becker zum Kommandeur der Wiener Schutzpolizei

    (Amtseinführung von Herbert Becker zum Kommandeur der Wiener Schutzpolizei)

    May 08, 1938
    Festakt, Aufmarsch

    Am Vormittag des 1938-05-08 fand am Wiener Heldenplatz die Amtseinführung Herbert Beckers zum Kommandeur der Wiener Schutzpolizei statt. Unter den Ehrengästen befanden sich u. a. Ernst Kaltenbrunner (Staatssekretär für Sicherheitswesen), August Meyszner (Inspekteur der Ordnungspolizei), Otto Steinhäusl (Wiener Polizeipräsident) und Josef Fitzthum (Wiener Polizeivizepräsident). Nach der einer Begrüßungsrede durch Kaltenbrunner hielt Becker eine Ansprache vor den etwa 1800 angetretenen Wiener Schutzpolizisten (Auszug): „Zu dem nunmehr erforderlichen Neuaufbau der Polizei bedarf ich dringend der treuen Mitarbeit eines jeden einzelnen von Ihnen, um die ich hiermit bitte. Wir müssen alle eines Sinnes werden und uns in eine Front eingliedern. Notwendig ist es dazu, vor allem auch für diejenigen, die dem Nationalsozialismus bisher vielleicht in seinen tiefen Zielen noch nicht erkannt haben, daß sie sich seine Ideen voll und ganz zu eigen machen und in ihnen aufgehen. Nur wenn diese Idee zu einem wirklichen Erlebnis jedes einzelnen, wenn sie zu einer unumstößlichen, selbstverständlichen, wirkenden, grundsätzlichen Auffassung führt, wird es möglich sein, auch hier in Wien eine volksverbundene Schutzpolizei zu schaffen, eine Polizei, die zugleich Freund und Helfer der Bevölkerung und zuverlässiger Garant der Staatsautorität ist.“ [Nach: Illustrierte Kronen Zeitung, 1938-05-08, 6].

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-05-08_6_Das-kleine-Blatt_Schutzpolizei-fuer-Wien.pdf

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-05-08_6_Illustrierte-Kronen-Zeitung_Becker_Schupo.pdf

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  • Anschluss Pogrom

    (Anschluss Pogrom)

    Mar 12, 1938 - May 01, 1938
  • Anschluss- und Grenzlandkundgebung am Wiener Heldenplatz

    (Anschluss- und Grenzlandkundgebung am Wiener Heldenplatz)

    Oct 09, 1932
    Massenveranstaltung

    Für den 1932-10-09 organisierte der „Verband Völkischer Vereine“ unter dem Titel „Gemeinsames Blut fordert ein Gemeinsames Reich“ am Wiener Heldenplatz eine „Anschluß- und Grenzlandkundgebung“. Auf der Kundgebung sprachen u. a. Gauleiter Alfred Frauenfeld, der ostpreußische Abgeordnete Erich Koch, Hubert Partisch als Vertreter der Sudetendeutschen sowie Ingomar Verhouz als Vertreter der deutschösterreichischen Südtiroler. Die Redner protestierten u. a. gegen die Pariser Friedensverträge, die Vereinbarungen der Konferenz von Lausanne sowie den Brünner Volkssportprozess („Verband Volkssport“). Nach den Ansprachen und der von Professor Knoll gehaltenen Abschlussrede wurde das „Deutschlandlied“ abgesungen. Hierauf zogen die Teilnehmer über den Ringstraße zum Schwarzenbergplatz wo sich die Versammlung auflöste. [Nach: Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, 1932-10-10, 2.].

    - EF-NS_023_Zeitung_1932-10-10_2_Wiener-Sonn-und-Montagszeitung_Anschlusskundgebung.pdf

    - EF-NS_023_Image_Plakat_Gemeinsames-Blut-gemeinsames-Reich_Anschluss-und-Grenzlandkundgebung.pdf

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  • Anschlusskundgebung am Wiener Heldenplatz

    (Anschlusskundgebung am Wiener Heldenplatz)

    Mar 15, 1938
    Massenveranstaltung

    Am Vormittag des 1938-03-15 fand am Wiener Heldenplatz Adolf Hitlers bekannte „Anschluss“-Rede statt. Kurz nach seiner Rede wurde am Burgring eine Parade der großdeutschen Armee, der Polizei und der SS abgehalten. Chronologie der Geschehnisse: die Stadt wurde bereits in den Tagen zuvor mit Propagandaschmuck versehen; ab 09:00 marschierten Truppen der SS, der Wehrmacht und der Polizei auf dem Wiener Heldenplatz auf; über das Radio wurde verlautbart, dass ab 10:00 - mit Ausnahme für Gastgewerbe und Lebensmittelhandel - Betriebsschluss bei voller Lohnzahlung angeordnet worden sei; Menschenmassen bewegten sich in Richtung Heldenplatz; zwischen 11:00 -12:00 Großkundgebung am Heldenplatz; Reichsstatthalter Arthur Seyß-Inqaurt verkündet vom Balkon der Neuen Burg den gesetzlichen Vollzug des Anschlusses; hierauf hielt Hitler vor den etwa 250.000 jubelnden Zuhörern seine „Anschluss“-Rede; seine Rede endete mit den Worten: „Ich kann somit in dieser Stunde dem deutschen Volke die größte Vollzugsmeldung meines Lebens abstatten: Als Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reiches melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich! Deutschland und sein neues Glied, die Nationalsozialistische Partei und die Wehrmacht unseres Reiches – Sieg Heil!“; nach Ende der Anschlusskundgebung zog sich Hitler für etwa 2 Stunden ins Hotel Imperial zurück; um 14:00 kehrte Hitler zum Burgtor zurück, wo er in der Krypta einen Kranz für die Gefallenen des Weltkrieges und der NS-„Bewegung“ niederlegte; anschließend nahm Hitler die am Burgring bis etwa 16:00 vorbeiziehende Parade ab; die Parade begann mit herannahenden Flugzeuggeschwadern der Luftwaffe; hierauf folgte die Heeresparade in der verschiedene Verbände unter Einbezug von Soldaten des ehemaligen österreichischen Bundesheeres (1938-03-14 auf Hitler vereidigt) über den Ring marschierten; auf die Wehrmacht folgte der Aufmarsch der Polizei und der Leibstandarte SS Adolf Hitler; nach der Parade begab sich Hitler nochmals für kurze Zeit ins Hotel Imperial zurück, bevor er noch am selben Tag nach München zurückkehrte. [Nach: Kleine Volks-Zeitung, 1938-03-16.].

    - Zeitung_1938-03-16_2-und-4-6_Das-kleine-Blatt_Hitler-Heldenplatz.pdf

    - Zeitung_1938-03-16_1-4_Volks-Zeitung_Hitler-Heldenplatz.pdf

    - DOeW_maerz38_heldenplatz.pdf

    - Heldenplatz-und-Ringstrasse.pdf

    - www.mediathek.at

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  • Die Hissung der Deutschen Polizeiflagge am Wiener Polizeipräsidium

    (Die Hissung der Deutschen Polizeiflagge am Wiener Polizeipräsidium)

    Mar 25, 1938
    Festakt

    Am Vormittag des 1938-03-25 wurde am Gebäude des Polizeipräsidiums (Stubenring) die deutsche Polizeiflagge gehisst. Kommandiert wurde der Festakt, an dem sich Kompanien der Alarmabteilung und der Gendarmerie sowie Abordnungen von Polizeijuristen, Polizeioffizieren und Verwaltungsbeamten beteiligten, von Emil Michael (zzt. Leiter der Sicherheitswache). Unter den Ehrengästen befanden sich Erst Kaltenbrunner (Staatssekretär für Sicherheitswesen), August Meyszner (Inspekteur der Ordnungspolizei), Otto Steinhäusl (Wiener Polizeipräsident), Josef Fitzthum (Wiener Polizeivizepräsident) sowie mehrere Angehörige der deutschen Ordnungspolizei. Nach einer von Ernst Kaltenbrunner gehaltene Ansprache wurde unter absingen des „Deutschlandliedes“ die Fahne auf dem Dach des Polizeipräsidiums gehisst. Parallel zu diesem Festakt wurde die deutsche Polizeiflagge auch auf der Wiener Polizeidirektion (Rossauer Lände) sowie den zweiundzwanzig Wiener Polizeikommissariaten hochgezogen. [Nach: Reichspost, 1938-03-26, 19.].

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-03-26_10_Reichspost_Die-deutsche-Polizeiflagge.pdf

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-03-27_2_Arbeitersturm_Flaggenhissung-Polizei_Kaltenbrunner.pdf

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  • Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich

    (Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich)

    Mar 12, 1938 - 1938
    Militäraktion

    Chronologie des militärischen Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Österreich. 1938-03-10 Weisung Hitlers zur Mobilisierung der 8. Armee. 1938-03-11 Hitler erteilte um 02:00 die Weisung Nr. 1 für den Einmarsch in Österreich („Unternehmen Otto“); um 19:30 ergeht eine Weisung des österreichischen General Zehners an das Bundesheer, dass sich im Falle des Grenzübertritts deutscher Truppen kampflos in Richtung Osten zurückziehen solle; um 20:45 erging die Weisung Hitlers bei Tagesanbruch einzumarschieren. 1938-03-12 um 05:30 begann der Grenzübertritt deutscher Truppen; 09:00 der Großteil der 8. Armee hatte die österreichische Grenze überschritten; 10:15 Flugzeuge der deutschen Luftwaffe landeten in Wien-Aspern; 12:10 erste deutsche Truppen erreichten Linz; 17:00 eine Vorhut deutscher Truppen erreichte St. Pölten; 24:00 eine Vorhut der 2. Panzerdivision erreichte Wien. 1938-03-13 gegen 03:00 marschierten deutsche Truppenverbände in Wien ein; um 21:00 traf General Fedor von Bock in Wien ein; Bock wurde durch eine Ehrenkompanie des österreichischen Bundesheeres empfangen; in den südlich gelegenen Bundesländer Kärnten und Steiermark trafen die deutschen Truppen in den folgenden Tagen ein. [Nach: Petschar, Anschlus, 2008.].

    - Wikipedia

    - EF-NS_031_Zeitung_1938-03-13_6_Wiener-Zeitung_Von-Scharnitz-bis-zum-Brenner.pdf

    - EF-NS_031_Zeitung_1938-03-13_5_Kleine-Volks-Zeitung_Freundschaftsbesuch-der-deutsche-Wehrmacht.pdf

    - EF-NS_031_Zeitung_1938-03-13_4_Reichspost_Einmarsch-des-Reichsheeres.pdf

    - EF-NS_031_Zeitung_1938-03-13_3-4_Neue-Freie-Presse_Deutsche-Truppen-in-Oesterreich.pdf

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  • Eintreffen der ersten motorisierten Wehrmachtstruppen in Graz

    (Eintreffen der ersten motorisierten Wehrmachtstruppen in Graz)

    Mar 1938
    Aufmarsch

    Chronologie des militärischen Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Österreich. 1938-03-10 Weisung Hitlers zur Mobilisierung der 8. Armee. 1938-03-11 Hitler erteilte um 02:00 die Weisung Nr. 1 für den Einmarsch in Österreich („Unternehmen Otto“); um 19:30 ergeht eine Weisung des österreichischen General Zehners an das Bundesheer, dass sich im Falle des Grenzübertritts deutscher Truppen kampflos in Richtung Osten zurückziehen solle; um 20:45 erging die Weisung Hitlers bei Tagesanbruch einzumarschieren. 1938-03-12 um 05:30 begann der Grenzübertritt deutscher Truppen; 09:00 der Großteil der 8. Armee hatte die österreichische Grenze überschritten; 10:15 Flugzeuge der deutschen Luftwaffe landeten in Wien-Aspern; 12:10 erste deutsche Truppen erreichten Linz; 17:00 eine Vorhut deutscher Truppen erreichte St. Pölten; 24:00 eine Vorhut der 2. Panzerdivision erreichte Wien. 1938-03-13 gegen 03:00 marschierten deutsche Truppenverbände in Wien ein; um 21:00 traf General Fedor von Bock in Wien ein; Bock wurde durch eine Ehrenkompanie des österreichischen Bundesheeres empfangen; in den südlich gelegenen Bundesländer Kärnten und Steiermark trafen die deutschen Truppen in den folgenden Tagen ein. [Nach: Petschar, Anschlus, 2008.].

    - EF-NS_025_Zeitungsartikel_1938-03-15_10_Arbeitersturm.pdf

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  • Eintreffen der ersten motorisierten Wehrmachtstruppen in Wien

    (Eintreffen der ersten motorisierten Wehrmachtstruppen in Wien)

    Mar 13, 1938
    Aufmarsch

    Chronologie des militärischen Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Österreich. 1938-03-10 Weisung Hitlers zur Mobilisierung der 8. Armee. 1938-03-11 Hitler erteilte um 02:00 die Weisung Nr. 1 für den Einmarsch in Österreich („Unternehmen Otto“); um 19:30 ergeht eine Weisung des österreichischen General Zehners an das Bundesheer, dass sich im Falle des Grenzübertritts deutscher Truppen kampflos in Richtung Osten zurückziehen solle; um 20:45 erging die Weisung Hitlers bei Tagesanbruch einzumarschieren. 1938-03-12 um 05:30 begann der Grenzübertritt deutscher Truppen; 09:00 der Großteil der 8. Armee hatte die österreichische Grenze überschritten; 10:15 Flugzeuge der deutschen Luftwaffe landeten in Wien-Aspern; 12:10 erste deutsche Truppen erreichten Linz; 17:00 eine Vorhut deutscher Truppen erreichte St. Pölten; 24:00 eine Vorhut der 2. Panzerdivision erreichte Wien. 1938-03-13 gegen 03:00 marschierten deutsche Truppenverbände in Wien ein; um 21:00 traf General Fedor von Bock in Wien ein; Bock wurde durch eine Ehrenkompanie des österreichischen Bundesheeres empfangen; in den südlich gelegenen Bundesländer Kärnten und Steiermark trafen die deutschen Truppen in den folgenden Tagen ein. [Nach: Petschar, Anschlus, 2008.].

    - EF-NS_025_Zeitungsartikel_1938-03-14_2_Neues-Wiener-Journal.pdf

    - EF-NS_025_Kontext_Theodor-F-Friedrich-Meysels_Die-erste-Woche_Notzitzen-eines-oesterreichischen-Journalisten_Jerusalem_1944.pdf

    - EF-NS_025_Zeitungsartikel_1938-03-14_4_Das-kleine-Blatt.pdf

    - EF-NS_025_Zeitungsartikel_1938-03-14_4_Neue-freie-Presse.pdf

    - EF-NS_025_Zeitungsartikel_1938-03-14_8_Wiener-neueste-Nachrichten.pdf

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  • Eröffnung der Bohrung St. Ulrich 1

    (Eröffnung der Bohrung St. Ulrich 1)

    Sep 25, 1938
  • Eröffnung der Reichsbrücke

    (Eröffnung der Reichsbrücke)

    Oct 10, 1937
    Massenveranstaltung

    Im Jahr 1933 wurde von der Regierung Dollfuß beschlossen, dass an der Stelle der alten und bereits schadhaften „Ersten Reichsbrücke“ (1876 - 1937) eine neue „Zweiten Reichsbrücke“ (1937 - 1976) errichtet werden solle; die Arbeiten am Neubau begannen am 1934-02-26; die als offizieller Staatsakt inszenierte Eröffnung der neuen Brücke fand am 1937-10-10 statt; neben den Spitzen aus Staat, Verwaltung, Kirche und Militär fanden sich zur Eröffnung auch hunderte von Zuschauern ein, die den Aufmarsch der am Brückenbau beteiligten Organisationen und Betriebe verfolgten. „Unübersehbar“, so schreibt Peter Payer „propagierte die genauestens inszenierte Feier das neue Gesellschaftsmodell der austrofaschistischen Regierung: die Beendigung des Klassenkampfes und die Überwindung sozialer Schranken durch sinnvolle Arbeit und ein Miteinander aller Berufsgruppen.“ [Nach: Payer, Reichsbrücke, 2002.].

    - scan_Die-Reichsbruecke_1937.pdf

    - EF-NS_061_Zeitung_1937-10-14_1-und-4_Das-interessante-Blatt_Reichsbuecke.pdf

    - EF-NS_061_Zeitung_1937-10-11_1_Reichspost_Eroeffnung-der-Reichsbruecke.pdf

    - www.stadt-forschung.at

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  • Fackelzug österreichischer Nationalsozialisten

    (Fackelzug österreichischer Nationalsozialisten)

    Mar 11, 1938 - Mar 12, 1938
  • Fackelzug österreichischer Nationalsozialisten

    (Fackelzug österreichischer Nationalsozialisten)

    Mar 12, 1938 - Mar 13, 1938
  • Feierlichkeiten zum Jahrestag des Anschlusses

    (Feierlichkeiten zum Jahrestag des Anschlusses)

    Mar 13, 1941
    Massenveranstaltung

    Am 1941-03-13 fanden in Wien die Feierlichkeiten zum dritten Jahrestag des Anschlusses statt. Ab 12:00 begann der Aufmarsch der verschiedenen Parteiorganisationen am Heldenplatz; vom Balkon der Neuen Burg hielten Joseph Goebbels und Baldur von Schirach Propagandareden gegen England; auch verkündete Goebbels in seiner Rede, dass Wien nun zum Brückenkopf in Richtung Südosten ausgebaut werden solle. Auf die Veranstaltung am Heldenplatz folgte ab 16:00 eine Parade entlang der Ringstraße; die zwischen Rathaus und Burgtheater vorbeiziehende Parade wurde von Schirach abgenommen; beteiligt an der Parade waren Abordnungen der politischen Leiter, der SA, der SS, des NSKK, des NS-Fliegerkorps, des NS-Reichskriegerbundes, der HJ sowie Schüler der Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (Napola). [Nach: Illustrierte Kronen-Zeitung, 1941-03-14, 1-3.].

    - Zeitung_1941-03-14_1-3-4_Illustrierte-Kronen-Zeitung_Schirach-Goebbels-Jahrestag-der-Heimkehr-ins-Reich.pdf

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  • Führergeburtstag

    (Führergeburtstag)

    Apr 20, 1938
    Parade

    Feierlichkeiten in Wien am 1938-04-20 anlässlich Hitlers 49. Geburtstag. Ab 06:00 durchzogen mehrere Musikkorps die Stadt zum großen Wecken; Flaggenparaden beim Heeresgruppenkommando am Stubenring (ehem. Kriegsministerium) und in den Kasernen; 11:00 Eröffnung der Wehrmachtsparade am Ring durch General Werner Kienitz; die am Äußeren Burgtor vorbeiziehende Parade wurde durch General Wilhelm List abgenommen; auf der Ehrentribüne gegenüber des Burgtors befanden sich Minister Hugo Jury, Vizebürgermeister Thomas Kozich, General Alfred Krauß und Feldmarschallleutnant Carl von Bardolff u.v.a; an der Parade nahmen Abteilungen der deutschen Wehrmacht und des ehemaligen Bundesheeres teil; die österreichischen Truppenteile marschierten teils in neuen Wehrmachts-Uniformen, teils in alten Bundesheer-Uniformen; im Anschluss an die Wehrmachtsparade am Ring begingen Ordnungspolizei, SS, SA und die Österreichische Legion den Führergeburtstag am Heldenplatz.[Nach: Das kleine Blatt, 1938-04-21.].

    - EF-NS_011_Zeitung_1938-04-21_3-5_Das-Kleine-Blatt_Wehrmachtsparade.pdf

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-04-21_4_Wiener-Zeitung_Parade-Ringstrasse.pdf

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-04-21_1-und-4_Neue-Freie-Presse_Parade-Heldenplatz.pdf

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  • Großkundgebung der Wiener Beamtenschaft

    (Großkundgebung der Wiener Beamtenschaft)

    Apr 07, 1938
    Kundgebung

    Im Zuge der zahlreichen nationalsozialistischen Propagandaveranstaltungen zur Volksabstimmung für den „Anschluß“ sprach am 1938-04-10 Reichsbeamtenführer Hermann Neef am Wiener Rathausplatz vor der österreichischen Beamtenschaft. In seiner Rede schwört Neef die Beamten auf die Grundsätze der „deutschen Volksgemeinschaft“ ein. Der öffentliche Dienst, so Neef, sei ein bedeutender Grundpfeiler für den Aufbau des „Großdeutschen Reiches“. Die Beamten seien deshalb nicht nur verpflichtet am Tag der Volksabstimmung mit „Ja“ zu stimmen, sondern sie hätten auch als aktive Propagandisten für die Ideen Adolf Hitlers zu werben. Darüber hinaus versuchte Neef seine Zuhörerschaft dahingehend zu beruhigen, dass all jene Beamte, die bisher noch keine aktive Rolle in der nationalsozialistischen Bewegung inne hatten, nicht um ihren Arbeitsplatz zu fürchten hätten. Ausgenommen seinen Kommunisten, Juden sowie die exponierten Vertreter der alten politischen Parteien. Jüdische Beamte wurden bereits 1938-03-15 ihres Amtes enthoben. [Nach: Neues Wiener Journal 1938-04-09, 6; Petschar, Anschluss, 2008.].

    - EF-NS_030_Zeitungsartikel_1938-04-08_Volkszeitung.pdf

    - EF-NS_030_Zeitungsartikel_1938-04-09_6_Neues-Wiener-Journal.pdf

    -

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  • Hitlers Triumphfahrt von Linz nach Wien

    (Hitlers Triumphfahrt von Linz nach Wien)

    Mar 14, 1938
    Aufmarsch

    Chronologie der Triumphfahrt Hitlers durch Österreich: 1938-03-12: gegen 10:00 traf Hitler mit dem Flugzeug in München ein; um 12:00 verließ Hitlers Wagenkolonne München in Richtung Braunau; Zwischenstopp in Mühldorf/Inn (Hauptquartier der 8. Armee); gegen 16:00 passierte Hitler die österreichische Grenze; Ankunft in Braunau; gegen 18:40 erreichte Hitler Linz; 19:00 Gespräch zwischen Hitler und Arthur Seyß-Inquart; um 20:00 Ansprache Hitlers; Hitler übernachtet in Linz im Hotel Weinzinger. 1938-03-13: gegen 12:00 besuchte Hitler das Grab seiner Eltern in Leonding; hierauf Rückkehr nach Linz. 1938-03-14: gegen 11:30 verließ Hitler das Hotel Weinzinger in Richtung Wien; um 13:00 erreichte Hitlers Wagenkolonne Melk, gegen 13:45 St. Pölten um gegen 17:00 die Wiener Stadtgrenze zu passieren; um 17:45 erreichte Hitler das Hotel Imperial am Kärntner Ring; um 19:15 zeigte sich Hitler am Balkon des Hotel Imperial vor der jubelnden Bevölkerung. 1938-03-15: 11:00 Hitlers „Anschluss“-Rede am Heldenplatz; hierauf Kranzniederlegung und große Militärparade am Ring; um 16:00 kehrte Hitler ins Hotel Imperial zurück; gegen 17:00 verließ Hitler das Hotel Imperial in Richtung Flughafen Wien-Aspern um von dort nach München zu fliegen. [Nach: Petschar, Anschluss, 2008.].

    - EF-NS_010_Zeitung_1938-03-15_1-3_Reichspost_Hitlers-Triumpffahrt.pdf

    - EF-NS_010_Zeitung_1938-03-15_1-3_Wiener-Neueste-Nachrichten_Hitlers-Triumpffahrt.pdf

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  • Militärparade der Großdeutschen Armee

    (Militärparade der Großdeutschen Armee)

    Mar 15, 1938
    Parade; Massenveranstaltung

    Am Vormittag des 1938-03-15 fand am Wiener Heldenplatz Adolf Hitlers bekannte „Anschluss“-Rede statt. Kurz nach seiner Rede wurde am Burgring eine Parade der großdeutschen Armee, der Polizei und der SS abgehalten. Chronologie der Geschehnisse: die Stadt wurde bereits in den Tagen zuvor mit Propagandaschmuck versehen; ab 09:00 marschierten Truppen der SS, der Wehrmacht und der Polizei auf dem Wiener Heldenplatz auf; über das Radio wurde verlautbart, dass ab 10:00 - mit Ausnahme für Gastgewerbe und Lebensmittelhandel - Betriebsschluss bei voller Lohnzahlung angeordnet worden sei; Menschenmassen bewegten sich in Richtung Heldenplatz; zwischen 11:00 -12:00 Großkundgebung am Heldenplatz; Reichsstatthalter Arthur Seyß-Inqaurt verkündet vom Balkon der Neuen Burg den gesetzlichen Vollzug des Anschlusses; hierauf hielt Hitler vor den etwa 250.000 jubelnden Zuhörern seine „Anschluss“-Rede; seine Rede endete mit den Worten: „Ich kann somit in dieser Stunde dem deutschen Volke die größte Vollzugsmeldung meines Lebens abstatten: Als Führer und Kanzler der deutschen Nation und des Reiches melde ich vor der Geschichte nunmehr den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich! Deutschland und sein neues Glied, die Nationalsozialistische Partei und die Wehrmacht unseres Reiches – Sieg Heil!“; nach Ende der Anschlusskundgebung zog sich Hitler für etwa 2 Stunden ins Hotel Imperial zurück; um 14:00 kehrte Hitler zum Burgtor zurück, wo er in der Krypta einen Kranz für die Gefallenen des Weltkrieges und der NS-„Bewegung“ niederlegte; anschließend nahm Hitler die am Burgring bis etwa 16:00 vorbeiziehende Parade ab; die Parade begann mit herannahenden Flugzeuggeschwadern der Luftwaffe; hierauf folgte die Heeresparade in der verschiedene Verbände unter Einbezug von Soldaten des ehemaligen österreichischen Bundesheeres (1938-03-14 auf Hitler vereidigt) über den Ring marschierten; auf die Wehrmacht folgte der Aufmarsch der Polizei und der Leibstandarte SS Adolf Hitler; nach der Parade begab sich Hitler nochmals für kurze Zeit ins Hotel Imperial zurück, bevor er noch am selben Tag nach München zurückkehrte. [Nach: Kleine Volks-Zeitung, 1938-03-16.].

    - Zeitung_1938-03-16_4-5_Militaerparade.pdf

    - Zeitung_1938-03-16_3-5_Neues-Wiener-Tagblatt_Militaerparade.pdf

    - EF-NS-031_Zeitung_1938-03-16_6-8_Das-Kleine-Blatt_Ringstrassenparade-grossdeutscher-Armee.pdf

    - Heldenplatz-und-Ringstrasse.pdf

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  • NS-Aufmarsch in Graz

    (NS-Aufmarsch in Graz)

    Mar 12, 1938
  • NS-Aufmarsch in Klagenfurt

    (NS-Aufmarsch in Klagenfurt)

    Mar 12, 1938
  • Nationalsozialistische Studentenkundgebung

    (Nationalsozialistische Studentenkundgebung)

    Mar 17, 1938
    Kundgebung

    Am 1938-03-17 fand im Hauptgebäude der Universität Wien eine NS-Studentenkundgebung statt, unter deren Teilnehmern sich u. a. Mitglieder der SA, der SS sowie einige „Alte Herren“ der Wiener Burschenschaften befanden. Als Redner bei der Veranstaltung traten Hubert Freisleben (Landesstudentenführer), Ernst Horn (Stabsführer des Reichsstudentenbundes) und Josef Bürckel (Gauleiter) auf. In Bezug auf die weitere Entwicklung der österreichischen Studentenschaft ist in einem Zeitungsartikel vom 1938-06-14 zu lesen: „Die Eingliederung des NSD-Studentenbundes der Ostmark, die organisatorisch im Inneren schon gleich nach der Machtergreifung vollzogen war, wird nun anläßlich der Arbeitstagung der Studentenbundführer der Ostmark, die vor einigen Tagen in Wien stattfand, auch der Öffentlichkeit bekanntgegeben. Der NSD-Studentenbund der Ostmark bildet nunmehr eine der neun Bereiche des gesamten Reichsgebietes und führt die Bezeichnung Süd-Ost. Der bisherige Landesstudentenführer Österreichs Dr. Hubert Freisleben war ja bekanntlich schon im März dieses Jahres zum Bereichsführer Süd-Ost des Reichsstudentenbundes ernannt worden.“ [Nach: Volks-Zeitung, 1938-03-18, 6; Wiener Zeitung, 1938-06-14, 7.].

    - EF-NS_026_Zeitungsartikel_1938-03-18_6_Volks-Zeitung_Studentenkundgebung.pdf

    - EF-NS_026_Zeitungsartikel_1938-03-18_6_Das-kleine-Blatt_Studentenkundgebung.jpg.pdf

    - www.doew.at

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  • Nationalsozialistische Störaktionen gegen den Heimwehraufmarsch im Zuge der Türkenbefreiungsfeier

    (Nationalsozialistische Störaktionen gegen den Heimwehraufmarsch im Zuge der Türkenbefreiungsfeier)

    May 14, 1933
    Aufmarsch; Störaktion

    Die „Türkenbefreiungsfeier“ vom 1933-05-14 war eine offizielle Regierungsfeier der Austrofaschisten. Ab 07:30 begann die Regierungsfeier mit einer Kranzniederlegung beim Rathaus; hierauf marschierten Sturmkompagnien des Heimatschutzes und eine Ehrenabteilung des Studentenfreikorps auf; ab 10:00 begann eine Großkundgebung im Schönbrunner Schlosspark mit Feldmesse sowie Ansprachen von Emil Fey und Engelbert Dollfuß; ab 12:00 Aufmarsch der Heimwehrformationen die von Schönbrunn über die Mariahilfer Straße und die Ringstraße bis zum Schwarzenbergplatz zogen. Während des Heimwehraufmarsches kam es an mehreren Stellen der Route zu Störaktionen durch Nationalsozialisten, Sozialdemokraten und Kommunisten. Über eine der nationalsozialistischen Störaktionen schrieb die Arbeiter-Zeitung: „Beim Gürtel gab es eine kleine Ansammlung, auf der inneren Mariahilfer Straße ein dünnes Spalier, das aber hauptsächlich durch Nazi gebildet war, die mit Hitler-Gebrüll und Pfeifen die bescheidenen Versuche unentwegter Dollfüßler, Starhemberg und die Heimwehr hochleben zu lassen, übertönten. An mehreren Stellen verwickelten sich die Hahnenschwänzler mit dem Spalier in kleine Raufereien, denen die Polizei immer rasch ein Ende machte. Wurden die Pfuirufe gar zu laut, so fuhr rasch ein Überfallauto heran, sperrte Straßenteile ab und verjagte jeden, der nicht ‚Heil Heimwehr!‘ rief.“ [tuerkengedaechtnis.oeaw.ac.at. (2015); Arbeiter-Zeitung 1933-05-15, 1-2.].

    - EF-NS_023_Zeitung_1933-05-15_1-2_Arbeiter-Zeitung_Aufmarsch-unter-Pfuirufen.pdf

    - EF-NS_023_Zeitung_1933-05-15_2_Wiener-Mittagsblatt_Nazi-und-Soziverbrecher.pdf

    - EF-NS_023_Zeitung_1933-05-15_3-4_Neue-Freie-Presse_Heimwehrkundgebung.pdf

    - EF-NS_023_Zeitung_1933-05-16_2_Die-rote-Fahne_Schuetzenhilfe-fuer-den-schwarzen-Faschismus.pdf

    - www.tuerkengedaechtnis.oeaw.ac.at

    Find "Nationalsozialistische Störaktionen gegen den Heimwehraufmarsch im Zuge der Türkenbefreiungsfeier" in films

  • Proklamation der Regierung Seyß-Inquart

    (Proklamation der Regierung Seyß-Inquart)

    Mar 12, 1938
    Ansprache

    1938-03-11 Unter dem politischen Druck Hitlerdeutschlands sagte Bundeskanzler Schuschnigg die von ihm geplante Volksbefragung über die Unabhängigkeit Österreichs ab; Schuschnigg demissionierte gegen 18:00; gegen 23:30 willigte Bundespräsident Wilhelm Miklas nach längerem zögern ein, Arthur Seyß-Inqart zum neuen Bundeskanzler zu bestellen. 1938-03-12 gegen 02:00 zeigte sich die Regierung Seyß-Inquart am Balkon des Bundeskanzleramtes wo Hugo Jury die Zusammensetzung der neuen Regierung verließt; zwischen 11:30 - 12:15 fand die erste Sitzung des neuen Ministerrats im Bundeskanzleramt statt. Die Teilnehmer waren: Arthur Seyß-Inquart (Bundeskanzler), Edmund Glaise-Horstenau (Vizekanzler), Wilhelm Wolf (Auswärtige Angelegenheiten), Franz Hueber (Justiz), Oswald Menghin (Unterricht), Hugo Jury (Soziale Verwaltung), Rudolf Neumayer (Finanzen), Anton Reinthaller (Land- und Forstwirtschaft), Hans Fischböck (Handel), Michael Skubel (Sicherheit). 1938-03-13 kam es zur Vereidigung weiterer Regierungsmitglieder: Hubert Klausner, Friedrich Wimmer, Maximilian Angelis und Ernst Kaltenbrunner (löst Michael Skubel ab); gegen 15:00 desselben Tages demissionierte Bundespräsident Miklas um der Unterzeichnung des ihm vorgelegten Anschlussgesetzes zu entgehen. Die Funktion des Bundespräsidenten ging damit auf Seyß-Inquart über, der in seiner nunmehrigen Doppelfunktion als Staatsoberhaupt und Bundeskanzler das Dokument unterzeichnete; um 20:30 proklamierte Seyß-Inquart das Anschlussgesetz sowie den Termin für die Volksabstimmung (1938-04-10) vom Balkon des Bundeskanzleramtes am Ballhausplatz. [Nach: Petschar, Anschluss, 2008.].

    - EF-NS_029-1_Zeitung_1938-03-12_1_Neue-Freie-Presse_Proklamation_Regierung-Seyss-Inquart.pdf

    - EF-NS_029-1_Zeitung_1938-03-12_1_Wiener-neueste-Nachrichten_Es-lebe-das-grossdeutsche-Reich.pdf

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  • SA-Feier zum Heldengedenktag

    (SA-Feier zum Heldengedenktag)

    Mar 13, 1938
  • Siegesparade in Paris

    (Siegesparade in Paris)

    Jun 14, 1940
  • Spatenstich zur Flak-Kaserne Küniglberg

    (Spatenstich zur Flak-Kaserne Küniglberg)

    May 14, 1938
    Festakt

    Am 1938-05-14 erfolgte durch Hermann Göring der Spatenstich für den Bau der Flak-Kaserne Küniglberg (1130 Wien). Neben der Arbeiterschaft fanden sich zu diesem Anlass auch eine Reihe von Ehrengästen ein. Anwesend waren u. a. Josef Bürckel (Gauleiter), Paul Körner (Staatssekretär), Arthur Seyß-Inquart (Reichsstatthalter), Edmund Glaise-Horstenau (Minister) und die Generäle Wilhelm List und Alexander Löhr. Auf die Begrüßungsansprache durch Brückel folgte die Rede Görings in der er zu suggerieren versuchte, dass der Kasernenbau in erster Linie als sinnvolles Arbeitsbeschaffungsprogramm und erst in zweiter Linie als „Symbol […] der Wehr“ zu verstehen sei. Auszug der Rede: „Arbeiten müßt ihr, und zwar schwer und hart, denn sonst kommt ihr aus diesem Elend nicht heraus. Was an uns liegt, werden wir alles tun, um die Voraussetzungen zu schaffen, daß ihr arbeiten könnt. So sieht es die Wehrmacht als ihre Aufgabe an, beschleunigt, rascher vielleicht als andere Unternehmungen, nun ihre Bauten und Werke auszuführen. Zunächst vor allem aus dem Grunde, weil man dabei im allgemeinen schneller vorgehen kann und dadurch sofort Tausenden ein Arbeitsplatz gegeben wird. […] Unsere Luftwaffe aber soll hier ebenso wie in den Fliegerhorsten, die ich in diesen Tagen weihte, ihre Heimat finden […]. Der eine schafft für den Frieden, der andere sichert ihn!“. [Nach: Illustrierte Kronen-Zeitung, 1938-05-14, 4.].

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-05-15_3_Illustrierte-Kronen-Zeitung_Goering-Spatenstich.pdf

    - EF-NS_029-2_Zeitung_Neues-Wiener-Journal_1938-05-15_4_Wien-feiert-seinen-eisernen-Hermann.pdf

    - www.wien.gv.at

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  • Streik der Wiener Taxichauffeure

    (Streik der Wiener Taxichauffeure)

    Jan 27, 1933
    Streik

    Nachdem ein zuvor angekündigter Streik am 1933-01-16 nicht die erwarteten Verhandlungserfolge brachte, begingen die Wiener Taxichauffeure am 1933-01-27 ab 14:00 einen unangekündigten Streik. Aufgrund der Wirtschaftskrise forderten die Taxifahrer die Abschaffung der Bezinsteuer sowie die Stundung ihrer Steuerschulden. Begleitet wurde der Streik durch eine Demonstrationsfahrt in die Inneren Stadt, wodurch der gesamte Innenstadtverkehr blockiert werden konnte. Die Polizei und das Bundesheer versuchten die Verkehrsblockade aufzuheben, wodurch es wiederholt zu Tumulten mit den Streikenden kam. Zahlreiche Verletzte waren die Folge. In der aufgeheizten Stimmung versuchten auch einige NS-Provokateure die Streikenden gegen die Polizei aufzubringen. Noch während der Verkehrsblockade wollte eine Abordnung der Taxichauffeure mit der Regierung über ihre Anliegen zu verhandeln. Dies wurde jedoch von Seiten der Regierung mit dem Verweis abgelehnt, dass man über die eingebrachten Forderungen nicht während des Streikes verhandeln würde. Das Aktionskomitee fordert gegen 20:00 die Protestierenden auf den Streik nun zu beenden. Nach etwa eineinhalb Stunden war die Blockade beendet und die Innere Stadt konnte wieder befahren werden. [Nach: Arbeiter-Zeitung, 1933-01-28, 5-6.].

    - EF-NS_023_Zeitung_1933-01-28_5-6_Arbeiter-Zeitung_Taxistreik.pdf

    - EF-NS_023_Zeitung_1933-01-28_1-2_Das-kleine-Blatt_Taxistreik.pdf

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  • Tag der nationalen Arbeit

    (Tag der nationalen Arbeit)

    May 01, 1938
    Feiertag, Massenveranstaltung

    Am 1938-05-01 wurde in Wien der Erste Mai erstmals als „Tag der nationalen Arbeit“ begangen. Ab 06:00 großes Wecken durch Marschmusik in den Bezirken; Hakenkreuzfahnen und Kranzmaste schmücken die Stadt; HJ- und SA-Abteilungen marschierten in Richtung Innere Stadt; auf den Sammelplätzen der Bezirke und Betriebe formierten sich Menschenmassen für den Abmarsch in Richtung Ringstraße; geordnet und begleitet wurden diese Marschzüge durch Truppen des NSKK; die Sicherung und den Einlass auf die Ringstraße übernahmen die SA; die im Inneren Bezirk ankommenden Bezirks- und Betriebstruppen marschierten dann über die Ringstraße in Richtung Äußeres Burgtor um von dort ab 09:00 auf dem Heldenplatz zu gelangen; gegen 10:30 begann auf dem Heldenplatz der Aufmarsch der Ehrenkompanien von Wehrmacht, Polizei, SA, SS, NSKK und HJ; die Ehrenkompanien wurden von Gauleiter Josef Bürckel sowie den Generälen Wilhelm List und Werner Kienitz abgeschritten; die Ehrengästen aus Politik und Parteiorganisation versammelten sich am Balkon der Hofburg; ab 11:00 wurde Hitlers in Berlin gehaltene Ansprache über Rundfunk auf den Heldenplatz (u. a.) übertragen; 13:00 Ende des Staatsaktes in Berlin; hierauf löste sich die Versammlung am Heldenplatz langsam auf; Nachmittags wurden die Feierlichkeiten im Wiener Prater fortgesetzt; hier Fahrgeschäfte, Schausteller, Musik, Tanz, Gesang, Gastronomie, etc; Sicherheitsdienst durch SA; den Abschluss bildet ein Feuerwerk am Trabrennplatz. [Nach: Volks-Zeitung, 1938-05-02.].

    - EF-NS_011_Zeitung_1938-05-01_11_Volkszeitung_Aufstellen-des-Maibaum.pdf

    - EF-NS_011_Zeitung_1938-05-02_4_Volks-Zeitung.pdf

    - EF-NS_011_Zeitung_1938-04-30_6_Volks-Zeitung.pdf

    - EF-NS_011_Zeitung_1938-05-02_5-6_Wiener-Zeitung_Wien-feiert-Ersten-Mai.pdf

    - EF-NS_090_Zeitung_1938-04-29_7_Neue-Freie-Presse_Maibaum-auf-dem-Heldenplatz.pdf

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  • Tag des Großdeutschen Reiches

    (Tag des Großdeutschen Reiches)

    Apr 09, 1938
    Massenveranstaltung, Militärparade

    Am 1938-04-09, dem Vortag der Volksabstimmung über den „Anschluss“, fand die groß angelegte Propagandaveranstaltung des „Tags des Großdeutschen Reiches“ statt, an dessen Höhepunkt Hitler eine Rede in der Halle des Wiener Nordwestbahnhofes hielt. Gegen 11:00 erreichte Hitler den Wiener Westbahnhof (Wien als letzte Station seiner „Ostmarkfahrt“); nach Begrüßung und Aufmarsch verschiedener Ehrenformationen folgte die Fahrt über die Mariahilfer Straße zum Wiener Rathaus; hier Empfang durch die Spitzen von Staat und Stadt, Verwaltung und Partei; um 12:00 verkündete Goebbels vom Balkon des Rathauses den „Tag des Großdeutschen Reiches“; hierauf im gesamten „Großdeutschen Reich“ Flaggenhissungen, Glockengeläut, Verkehrsstillstand, Sirenenheulen etc; in Wien kreißten zusätzlich Flugzeuggeschwader der Luftwaffe über die Stadt und 30.000 Brieftauben wurden aufgelassen; anschließende Fahrt Hitlers ins Hotel Imperial; ab 15:00 begannen die Propagandaaufmärsche der Parteiorganisationen; Musikzüge der Wehrmacht, der Parteiorganisationen und anderer Verbände veranstalten Platzkonzerte; gegen 19:00 begann der Aufmarsch der Bevölkerung in Richtung Nordwestbahnhof und zu den zentralen Plätzen der Stadt; 20:00 Eintreffen Adolf Hitlers in der Halle des Nordwestbahnhofes; seine Rede wurde über Lautsprecher auf den zentralen Plätzen Wiens, sowie im gesamten „Großdeutschen Reich“ übertragen. Die Vorgaben zur Inszenierung des „Tags des Großdeutschen Reiches“ wurden von der „Reichspropagandaleitung für die Volksabstimmung“ wie folgend beschrieben: „Der Vorabend des Wahlsonntags muß zu einem flammenden Bekenntnis der gesamten Nation für den Führer und sein Werk ausgestaltet werden. Aus diesem Grunde sind eine Reihe von Maßnahmen und Veranstaltungen vorgesehen, die sämtliche Formationen, Gliederungen, Vereine und Verbände umfassen. […] Die Parteiorganisationen haben im ganzen Reich dafür zu Sorgen, daß die […] erzeugte feierliche und heilige Stimmung durch nichts gestört wird. In stolzer Freude müssen sich die Massen anschließend durch die Straßen bewegen, ein überwältigendes Bild für den neutralen Beschauer von der Geschlossenheit und stolzen Freude eines ganzen Volkes.“ [Nach: AVA, Brückel-Akten, 1315, DÖW E 20.530.].

    - EF-NS_011_Zeitung_1938-04-10_1-11_Das-Kleine-Blatt_Tag-des-deutschen-Sieges_uvm.pdf

    - EF-NS_011_Zeitung_1938-04-09_1-3_Neues-Wiener-Journal_Wien-gruesst-den-Fuhrer.pdf

    - DoeW_Anschluss_NS-Wahlveranstaltungen_Am-Beispiel-des-Tags-des-Grossdeutschen-Reiches_503-507.pdf

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  • Türkenbefreiungsfeier der Nationalsozialisten in der Wiener Engelmann-Arena

    (Türkenbefreiungsfeier der Nationalsozialisten in der Wiener Engelmann-Arena)

    May 13, 1933
    Massenveranstaltung

    Am 1933-05-13 fand die „Türkenbefreiungsfeier“ der Nationalsozialisten statt, die als Gegenveranstaltung zu den offiziellen Gedenkfeiern des austrofaschistischen Ständestaates angelegt wurde. Von den zu diesem Anlass geplanten NS-Veranstaltungen wurde jedoch lediglich die Kundgebung in der Hernalser Engelmann-Arena bewilligt. Die Bedingung war, dass die im Zuge der Kundgebung gehaltenen Reden keine aktuellen politische Probleme bzw. die österreichische Innenpolitik zum Inhalt haben durften. Da sich einige der Redner nicht an diese Vorgabe hielten, wurden diese wiederholt von einem anwesenden Regierungsvertreter abgemahnt. Zu den Rednern in der Engelmann-Arena, der nach Schätzungen der Polizei etwa 14.000 Zuhörer beiwohnten, gehörten u. a. Gauleiter Alfred Frauenfeld, Reichsminister Hans Frank, der preußische Landtagspräsident Hanns Kerrl sowie Ministerialdirektor Roland Freisler. [Nach: www.tuerkengedaechtnis.oeaw.ac.at (2015); Reichspost, 1933-05-14, 8.].

    - EF-NS_023_Zeitung_1933-05-14_5_Neues-Wiener-Journal_Ankunft-der-deutschen-Minister_Engelmannarena.pdf

    - EF-NS_023_Zeitung_1933-05-14_8_Reichspost_Kundgebung-in-der-Engelmann-Arena.pdf

    - www.mediathek.at

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  • Un­iden­ti­fi­ziert

    (Un­iden­ti­fi­ziert)

    Jan 30, 1933 - May 08, 1945
  • Vereidigung der Wiener Polizei auf Adolf Hitler

    (Vereidigung der Wiener Polizei auf Adolf Hitler)

    Mar 16, 1938
    Massenveranstaltung

    Am 1938-03-16 fand gegen 12:00 am Wiener Heldenplatz die Vereidigung österreichischer Polizisten auf Adolf Hitler statt. Vereidigt wurden die Beamten des ehemaligen Sicherheitswachkorps durch den Reichsführer SS Heinrich Himmler. Unter den Ehrengäste befanden sich u. a. Reichsstatthalter Arthur Seyß-Inquart gemeinsam mit einigen Vertretern der Staatsregierung, Generaloberst Fedor von Bock, Generalmajor Arthur Mülverstedt, Gauleiter Josef Bürckel, Reichsjustizminister Franz Gürtner, Staatssekretär Roland Freisler, Polizeipräsident Otto Steinhäusel, Chef der Ordnungspolizei Kurt Daluege und der Chef der Sicherheitspolizei Reinhard Heydrich. Nach dem verlesen der „Zehn Grundsätze der deutschen Polizei“ und dem absingen des Liedes „Wenn alle untreu werden“ folgte der Treueschwur der Wiener Polizisten auf Adolf Hitler. Nach der hierauf anschließenden Rede Himmlers begaben sich die Ehrengäste zum Ring, wo sie den Vorbeimarsch der Polizeiformationen abnahmen. Am Aufmarsch vertreten waren die Polizeistandarte, die Alarmabteilung der Wiener Polizei sowie die deutsche Ordnungspolizei. [Nach: Neueste Wiener Nachrichten 1938-03-17, 5.].

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-03-17_9_Neue-Freie-Presse_Vereidigung-der-Wiener-Polizei.pdf

    - EF-NS_029-2_Zeitung_1938-03-17_5_Wiener-neueste-Nachrichten_Vereidigung-der-Polizei.pdf

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  • Vereidigung österreichischer Soldaten auf Adolf Hitler

    (Vereidigung österreichischer Soldaten auf Adolf Hitler)

    Mar 14, 1938
    Vereidigung

    Am 1938-03-14 wurden die Soldaten des [ehemaligen] Bundesheeres auf Adolf Hitler vereidigt. Um 02:00 wurde Maximilian Angelis (Staatssekretär für das österreichische Heerwesen) durch General Fedor von Bock vereidigt; gegen 12:00 vereidigte Angelis seine Ministeriumsmitarbeiter; zwischen 14:00 und 20:00 erfolgte österreichweit die Vereidigungen der Soldaten. Die Eidesformel lautete: „Ich schwöre bei Gott diesen heiligen Eid, daß ich dem Führer des deutschen Volkes, Adolf Hitler, dem obersten Befehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Gehorsam leiste und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit für diesen mein Leben einzusetzen!“ Am selben Tag erfolgte die Eingliederung des österreichischen Bundesheeres in die deutsche Wehrmacht. So erließ der Oberbefehlshaber des deutschen Heeres, Walther von Brauchtisch folgenden Tagesbefehl: „Mit dem heutigen Tag rückt auf Befehl des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht das österreichische Bundesheer in den Verband des deutschen Heeres ein. Als sein Oberbefehlshaber begrüße ich alle österreichischen Soldaten, vom ältesten bis zum jüngsten, mit aufrichtiger Freude in unseren Reihen. […].“ [Nach: Neue Freie Presse, 1938-03-15, 10; Das kleine Blatt, 1938-03-15, 5.].

    - Zeitung_1938-03-15_5-6_Das-kleine-Blatt_Vereidigung-der-Soldaten.pdf

    - Zeitung_1938-03-15_10_Neue-Freie-Presse_Vereidigung-der-Soldaten.pdf

    - www.doew.at

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  • Wehrmachtstruppen in Linz

    (Wehrmachtstruppen in Linz)

    Mar 12, 1938 - Mar 1938
    Aufmarsch

    Chronologie des militärischen Einmarsches der deutschen Wehrmacht in Österreich. 1938-03-10 Weisung Hitlers zur Mobilisierung der 8. Armee. 1938-03-11 Hitler erteilte um 02:00 die Weisung Nr. 1 für den Einmarsch in Österreich („Unternehmen Otto“); um 19:30 ergeht eine Weisung des österreichischen General Zehners an das Bundesheer, dass sich im Falle des Grenzübertritts deutscher Truppen kampflos in Richtung Osten zurückziehen solle; um 20:45 erging die Weisung Hitlers bei Tagesanbruch einzumarschieren. 1938-03-12 um 05:30 begann der Grenzübertritt deutscher Truppen; 09:00 der Großteil der 8. Armee hatte die österreichische Grenze überschritten; 10:15 Flugzeuge der deutschen Luftwaffe landeten in Wien-Aspern; 12:10 erste deutsche Truppen erreichten Linz; 17:00 eine Vorhut deutscher Truppen erreichte St. Pölten; 24:00 eine Vorhut der 2. Panzerdivision erreichte Wien. 1938-03-13 gegen 03:00 marschierten deutsche Truppenverbände in Wien ein; um 21:00 traf General Fedor von Bock in Wien ein; Bock wurde durch eine Ehrenkompanie des österreichischen Bundesheeres empfangen; in den südlich gelegenen Bundesländer Kärnten und Steiermark trafen die deutschen Truppen in den folgenden Tagen ein. [Nach: Petschar, Anschlus, 2008.].

    - EF-NS_027_Zeitung_1938-03-14_1-3_Linzer-Volksblatt_Der-Fuehrer-in-Linz.pdf

    - EF-NS_027_Zeitung_1938-03-13_2_Linzer_Volksblatt_Linzer-Flaggen-heraus.pdf

    - DoeW_Anschluss_Oberoesterreich_289-291.pdf

    - DoeW_Anschluss_Hitler-u-Inquart-Linz_328-332.pdf

    - DoeW_Anschluss_Militaerische-Intervention_302-313.pdf

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